Vogelpraxis und Kleintierpraxis Trittau

  

               

         

 

 

Vogelpraxis und Kleintierpraxis Trittau 

 

        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

 

 

 

Die Spiegel-Journalistin Michaela Schießl schrieb einen lesenswerten Artikel, nachdem ihr Huhn Gollum   

in unserer Praxis behandelt worden war. Er erschien am 11.6.2016 im Spiegel Nr. 24/2016.

Leider machte der Spiegel im Dezember 2016 urheberrechtliche Ansprüche geltend und verlangte die

Entfernung des Artikels von unserer Homepage.

 

 

Professionelle Tiertransportfirmen stellen den Versand von Papageien ein

 

Zahlreiche professionelle Tiertransportunternehmen haben den Versand von Geflügel (inkl. Tauben und 

Papageien) eingestellt, weil sie die Vorgaben der Viehverkehrsverordnung nicht gewährleisten können.

Die strengen Vorschriften für den Transport von Tieren werden von den Behörden jetzt auch bei Klein-

tiertransporten von Vereinen und Privatpersonen gefordert. Auch Papageien zählen im Sinne des Ge-

setzes zum Geflügel, was weitreichende juristische Konsequenzen hat. Neben anderen Bestimmungen

gilt für Geflügel auch die Verordnung zum Schutz gegen die Verschleppung von Tierseuchen. Strenge

Auflagen zur Zulassung eines Transportunternehmens gelten auch für die Fahrzeuge ("...für Transport-

fahrzeuge...ein geeigneter Platz zum Waschen mit unter Druck stehendem warmem Wasser und eine

geeignete Desinfektionsvorrichtung"). Eine Forderung, die Unternehmen, die sich auf Kleintiertrans-

porte spezialisiert haben, in der Regel nicht erfüllen können. Ein Reinigen, Desinfizieren und Wieder-

verwenden der Transportbehältnisse schließen die Behörden bislang aus.

Diese erschwerten Bedingungen haben viele Transportunternehmen veranlaßt, bis auf Weiteres keine

Tauben, Papageien und Kaninchen mehr zu befördern.

 

 

 

 

Höchste Artenschutzstufe für Graupapageien

 

Auf dem Treffen der Conference of the parties to CITES vom 24. September bis 5. Oktober 2016 wurde

auch eine Neubewertung der internatioinalen Handelskriterien des Kongo-Graupapageis und des

Timneh-Papageis beschlossen. Das führte zu einen Höherstufung von CITES II auf CITES I.

In vielen Staaten des Verbreitungsgebietes sind die Vögel extrem selten geworden, vor allem in West-

afrika exististieren nur noch winzige Restbestände. Die EU hat bereits 2006 die Einfuhr von in der Natur

gefangenen Vögeln verboten. In den letzten 40 Jahren sind zwischen zwei und drei Millionen Graupapa-

geien der Natur entnommen worden. Die CITES-Hochstufung dient dazu, den weltweiten internationalen

Handel mit Graupapageien zu unterbinden.

Für Halter von Graupapageien in Deutschland ändert sich nur wenig, denn die Erhöhung des Schutzstatus 

richtet sich vor allem gegen den Handel mit Wildvögeln, der jetzt weltweit illegal ist. 

Graupapageien stehen in Deutschland schon lange auf der Anlage 6 der Bundesartenschutzverordnung,

dürfen also nur geschlossen beringt (u.U. auch mit Mikrochip) in den Handel gebracht werden. Sie

sind, wie die meisten Amazonen, Aras und größeren afrikanischen Papageien meldepflichtig (bei Erwerb,

Tod, Umzug oder Abgabe). Halter von Graupapageien müssen darüber hinaus nachweisen können, daß sie

ihre Vögel legal erworben haben und jederzeit auf Verlangen der Behörde einen Herkunftsnachweis

erbringen können. Nachzuchten müssen zukünftig eine CITES-Bescheinigung erhalten.

Vermeiden Sie also Käufe bei dubiosen "Züchtern" oder Händlern, die Ihnen unberingte oder falsch be-

ringte Tiere ohne die nötigen Dokumente andrehen wollen (meist zu einem sehr günstigen Preis). Unter-

stützen Sie keine illegalen Verkaufspraktiken, die sogar zur Beschlagnahme Ihrer Tiere führen können.

Informationen, die in letzter Zeit im Internet kursierten, daß die Haltung von Graupapageien fortan

verboten ist, können getrost als Unsinn bezeichnet werden.

 

 

 

 

Vogelgrippe und Winterfütterung: Keine Panik!

 

Die Vogelgrippe ist nur gefährlich für Wasservögel (Schwäne, Enten, Gänse, Möwen etc.) und Hühner-

vögel. Im Umfeld des Menschen lebende Singvögel spielen als Vektor für das Virus dagegen keine Rolle.

Auch wenn die Vogelgrippe in Wasservogelbeständen und Geflügelhaltungen kursiert, sind deshalb 

keinerlei Einschränkungen für die Vogelfütterung im heimischen Garten notwendig - weder

im Hinblick auf den Schutz der Vögel noch des Menschen.

 

 

 

 

Vogel des Jahres 2017: Waldkauz

 

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayrischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz 

(LBV), haben den Waldkauz (Strix aluco) zum "Vogel des Jahres 2017" gewählt. Er folgt damit auf den

Sieglitz, der diesen Titel 2016 innehatte.

Der Waldkauz steht hier stellvertretend für alle Eulenarten.

 

 

 

 

 

TOP-10-Giftpflanzen für Katzen im Frühjahr

 

 1.     Becherprimel

 2.     Frühlingschristrose  

 3.     Hyazinthe

 4.     Krokus 

 5.     Lilie

 6.     Narzisse

 7.     Schneeglöckchen 

 8.     Traubenhyazinthe

 9.     Tulpe

10.     Winterlinge

 

Unbedenkliche Alternativen

 

 1.     Blaubeere

 2.     Gänseblümchen

 3.     Hornveilchen

 4.     Primel

 5.     Siefmütterchen

 6.     Zweige vom Apfelbaum

 7.     Katzengras

 

 

 

 

BARFEN: Unterschätztes Risiko für Kinder, Schwangere, ältere und kranke

               Personen

 

Die Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern auf den Menschen durch Hunde, die mit rohem 

Fleisch ernährt werden, wird deutlich unterschätzt.

Nach Prüfung aller Vor- und Nachteile rät dieWorld Small Animal Veterinary Association von einer

Rohfleischfütterung bei Hunden ab.

In Haushalten mit Kindern, schwangeren alten oder durch Krankheit geschwächten Personen sollte aufgrund

gesundheitlicher Risiken generell Abstand von einer Rohfütterung (BARFen) genommen werden. Als konkrete 

Gefahr werden vor allem Salmonellen genannt. Im Namen einer Studie wurden bei jedem dritten gebarften

Hund Salmonellen nachgewiesen. Aber auch andere Erreger wie Coli-Bakterien und einzellige Parasiten

können von gebarften Hunden auf den Menschen übertragen und zu einem ernsthaften gesundheitlichen 

Problem werden. Ein Aspekt, der von den Wissenschaftlern besonders betont wird, ist, daß auch antibiotika-

resistente Keime übertragen werden können.

Doch nicht nur der Mensch, auch der Hund hat unter möglichen Infektionen bei einer Rohfleischfütterung zu

leiden. So wurden z.B. im Rahmen einer Doktorarbeit an der tierärztlichen Fakultät in München 100 Hunde

untersucht. 50 Hunde waren gesund, die anderen 50 Hunde hatten Durchfall. Verglichen wurde die Ernährung

der Tiere. Das erstaunliche Ergebnis: Hunde, die mit Rohfleisch ernährt wurden, litten deutlich häufiger an

Magen-Darm-Entzündungen als andere Hunde. Bei den Durchfallhunden wurde fast jedes zweite Tier mit rohem

Fleisch ernährt (48%), bei den gesunden Hunden war es dagegen nur jedes zehnte (10%).

Viele Hundehalter, die ihren Vierbeiner barfen, kaufen das Fleisch für ihr Tier nicht beim Schlachter oder auf dem

Markt, sondern greifen auf kommerzielle BARF-Produkte zurück und glauben, damit eine Infektionsgefahr aus-

zuschließen. Dieser Glaube ist aber trügerisch. Denn: in verschiedenen Untersuchungen zeigte sich, daß 

20-80% aller kommerziell erhältlichen BARF-Zutaten mit Salmonellen verunreinigt sind.  Bei

15 Paketen, die aus Internetshops bezogen wurden, waren sogar 14 Produkte, also fast alle, mit gesundheits-

gefährdenden Keimen belastet.

 

 

 

 

Haustierbeerdigung

 

Bis 2002 durften Haustiere grundsätzlich noch im eigenen Garten beerdigt werden, solange bestimmte Vorschriften

eingehalten wurden. Dies änderte sich jedoch durch eine EU-Richtlinie, so daß nunmehr jedes verstorbene Tier in 

Deutschland nach dem Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz von den zuständigen Stellen beseitigt  

werden muß.

Hiervon gibt es jedoch eine Ausnahme, und zwar soweit die Tierkörper auf geeigneten und von der zuständigen

Behörde hierfür besonders zugelassenen Plätzen oder auf einem dem Tierhalter gehörenden Gelände,  jedoch

nicht in Wasserschutzgebieten und nicht in unmittelbarer Nähe öffentlicher Wege und Plätze, begraben werden. Die 

Tierkörper dürfen nur so vergraben werden, daß sie mit einer ausreichenden, mindestens 50cm starken Erdschich

(gemessen vom Rand der Grube) bedeckt sind.

Jedoch bedarf es laut EU-Richtlinie hierfür einer behördlichen Genehmigung. Sollte Ihnen diese Genehmigung 

nicht erteilt werden oder Sie über kein eigenes Grundstück verfügen, erfahren Sie bei Ihrer Gemeindeverwaltung,

wo Sie Ihr geliebtes Haustier beerdigen können.

 

 

 

 

 

Die acht Geheimnisse des Hundes

 

1. Hunde haben ein Kuschelhormon

    Beim gegenseitigen Blickkontakt zwischen Hund und Mensch schütten beide reichlich Oxytocin aus, das auch als

    Kuschelhormon bezeichnet wird und die gegenseitige Zuneigung verstärkt. Vergleichbares ereignet sich auch

    zwischen Mutter und Kind.

 

2. Hunde haben ein sehr gutes Gehör

    Hunde nehmen auch Frequenzen wahr, die Menschen nicht hören können. Zum Beispiel das Geräusch eines Glüh-

    fadens in einer Lampe oder das Pulsieren einer Quarzuhr. Weil ihre Ohren beweglich sind, können sie Geräusche

    auch perfekt orten.

 

3. Hunde erkennen Gesichtsausdrücke

    Hunde können zwischen wütenden und freudigen Gesichtsausdrücken bei Menschen unterscheiden. 

 

4. Hunde meiden Konflikte

    Lust auf Streit haben Hunde nicht. Knurren, Zähnefletschen und andere Körpersignale dienen bei feindseligen

    Begegnungen dazu, das Kräfteverhältnis schnell klarzumachen und so Konflikten aus dem Weg zu gehen. Viele

    Auseinandersetzungen können so friedlich geklärt werden. Kommt es dennoch zum Kampf, ist dieser meist nur

    kurz, da einer der beiden Gegner schnell nachgibt.

 

5. Hunde sind noch klüger als vermutet

    Das zeigte die  Veterinärmedizinische Universität Wien in einem Experiment: Hinter einer Sichtblende wurde

    Futter in eine von mehreren abgedeckten Schalen gelegt. Dabei schaute nur einer von zwei Forschern, die 

   den Hunden Hinweise gaben, bei der Futterverteilung zu. Dessen Hinweise führten dann natürlich immer zur

    richtigen Schale. Die Hunde merkten sich, wer Bescheid wußte. Sie folgten nur noch dessen Hinweisen.

 

6. Hunde verhalten sich selbstlos

    Gegenüber Artgenossen verhalten sich Hunde uneigennützig. Das wiesen Forscher mit einem Experiment nach.

    Per Seilzug konnten Versuchstiere anderen Hunden Leckerlis zukommen lassen - und taten das auch, obwohl

    sie selbst nicht dafür belohnt wurden. Die Anwesenheit weiterer Hunde steigerte die Spendierlaune noch.

 

7. Hunde merken sich Beiläufiges

    Die Gedächtnisleistung von Hunden wurde lange unterschätzt: Ungarische Forscher fanden jüngst heraus, daß

    Hunde sich sogar Ereignisse merken, die zum Zeitpunkt ihres Geschehens keine Bedeutung für sie haben. 

    Wenn sie danach in eine ähnliche Situation geraten, erinnern sie sich. Experten nennen das episodisches

    Gedächnis.

 

8. Hunde können träumen

    Wenn Hunde im Schlaf zucken oder knurren, dann träumen sie. Das weiß zwar jeder Hundebesitzer schon

    lange, doch jetzt hat der Forscher Stanley Coren durch Messung der Gehirnströme auch den Beweis erbracht.

    Große Hunde träumen weniger als kleine: ein Zwergpudel etwa einmal alle zehn Minuten. Bei einer Dogge

    liegen bis zu 60 Minuten zwischen den einzelnen Träumen.

   

 

 

 

Singvogel-Männchen attackieren besonders virtuose Konkurrenten

 

Brütende Männchen der Singvogelart Tui attackieren Rivalen besonders rigoros, wenn diese schön singen,

schreiben Forscher der Massey University (Neuseeland) im "Ibis International Journal of Avian Sience".

Rund ums Jahr verteidigen die Vögel singend ihr Revier und locken auf diese Weise auch Weibchen an.

Um ihre Reaktion auf Konkurrenz zu testen, spielten die Forscher Vogel-Lieder aus Lautsprechern ab. Je

länger oder virtuoser diese Lieder waren, desto aggressiver griffen die Tuis die Lautsprecher an.

 

 

 

 

Krankheitserreger in Rohfleisch für Hund und Katze

 

Experten mahnen bei Hunde- und Katzenfutter mit Rohfleisch zur Vorsicht.In einer Studie fanden niederländische

Forscher in Tiefkühlprodukten, die Rohfleisch enthielten, eine ganze Reihen von Krankheitserregern. Diese könnten

auch Menschen gefährlich werden, berichtet das Team um Freek van Bree von der Universität Utrechtin der Fach-

zeitschrift "Vet Record".

Bei dem weltweiten Trend zum "Barfen" - Barf steht für biologisch artgerechte Rohfütterung - werden Haustiere

mit rohen Produkten wie Fleisch, Knochen oder Gemüse gefüttert. Daß das auch Gefahren birgt, zeigt die Analyse

von 35 der in Utrecht meistverkauften tiefgekühlten Tiernahrungen, die rohes Fleisch enthalten. Die Produkte von

insgesamt acht Herstellern sind zum Teil mit anderen rohen Lebensmitteln wie Eiern und Gemüse gemischt.

Die Forscher fanden in 40% der Produkte Kolibakterien (Fäkalkeime), die die zulässige Grenze für Lebensmittel

überschritten. In acht Produkten wies das Team die Variante Escherichia coli 0157:H7 nach, die schwere Lebens-

mittelvergiftungen auslösen kann. 28 Produkte (80%!!!) enthielten antibiotikaresistente Kolibakterien.